Zeichnungen

Harald Grünauer

Eröffnung 15. September 2010, 19 Uhr
16. September - 6. November 2010
Dienstag bis Donnerstag 14 - 18 Uhr, Freitag 14 - 20 Uhr, Samstag 9 - 13 Uhr




 

synchronisation

Gerry Ammann, H.H. Capor, Regula Dettwiler, Sophie Dvořák, Ludwig Gerstacker,
Klaus Obermaier, Daniel Schumann, Benjamin Tomasi

Eröffnung Freitag, 25. Juni 2010, 18 Uhr
26. Juni - 31. Juli 2010
Mittwoch bis Freitag 15 - 20 Uhr, Samstag 10 - 13 Uhr



Das Herstellen von zeitlicher Übereinstimmung, das Zusammensehen von unabhängigen, an sich selbständigen Qualitäten, der Abgleich distinkter Gegebenheiten, Vorstellungen und Informationen, das zeitliche Aufeinander-Abstimmen und Verschieben von Vorgängen, Wahrnehmungen und Bewertungen.
In der Qualität der ästhetischen Veranschaulichung von zeitlicher Übereinstimmung liegt ein Vermögen, das in seinem über sich hinausweisenden Charakter Interesse einfordert. Den gezeigten Künstlerinnen und Künstlern geht es dabei immer mehr um eine Haltung als um Theorie. Sie kennzeichnen Wege.


The assembly of chronological agreement;  the simultaneous sight of independent, in themselves autonomous, qualities;  the calibration of distinct conditions,  conceivabilities and information;  chronological, sucessive adjustment and displacement of action, perception and evaluation.
In the aesthetic demonstrative quality of chronological agreement lies a capacity that demands interest far beyond itself.  For the exhibited artists it is always more about an attitude rather than a theory.  They earmark channels.

 

Gerry Ammann.
Synchronisation. 2010
Lichtobjekt. 250 x 50 x 50 cm. Silikonkautschuk, Giessharz, Elektromotor, Licht
Aus einem langgezogenen, astähnlichen und am unteren Ende sich zu einer Spiralform verdrehenden Gewerk aus transparentem Giessharz mit innenliegenden lichtleitenden Kunststofffasern tritt vor allem am unteren Ende Licht aus. Bereits auf dem Weg dorthin war das Licht in wechselnden Farben zu beobachten. Nun zeichnet das Licht im alles umgebenden Silikonkautschukmantel eine grafische Spur.

Lightobjekt. 250 x 50 x 50 cm. Silicon rubber, Resin, Electric motor, Light
Out of a long stretched, branch like and at the lower end twisted spiral form made out of transparant resin with light conducting plastic fibres comes light.  Along the way the changing colours of the light can be seen.  Now the light plots in all the silicon rubber covering a graphic trail.

Triumph der Synchronisation - Wolkenmaschine. 2010
Digital-Print. Kaschiert auf Plexiglas. 25 x 70 cm. Auflage 7 +2ap. Abzug 1/7
Im Auto durch Niederbayern. Gerry Ammann fotografiert den Moment, wie über einem großen Gebäude-komplex mit integriertem Kuppelbau nahezu eruptiv vor dem Hintergrund niedrig vorbeiziehender Regen-wolken sich ein neues Wolkengebilde ausbreitet.

Digital-Print. Monted on perspex. 25 x 70 cm. Edition 7 +2ap. Print 1/7
With the car through Lower Bavaria.  Gerry Amman photographs the moment; like a large, nearly errupting building complex with integrated dome in front of a background of a forthcoming low rain cloud building and propagating into a new cloud.

 

H.H. Capor
Export. 2010
Inkjet-Print, 3-teilig. 30 x 20 cm. Auflage 7 + 2ap. Abzug 1/7
Der Bildinhalt: Junge Frauen mit offensichtlich asiatischer Herkunft fotografieren sich selbst oder lassen sich fotografieren, mit einem Handy, mit einer älteren Analogkamera. Zeigen die Fotografien H.H. Capors die Frauen im Dreiviertelportrait, werden die Kameras im Bild absehbar nur die Physiognomien der Köpfe ablichten und dokumentieren. Um den Hals der jeweiligen Frau ist eine Gepäckstückkennzeichnung angebracht, die im Flugverkehr üblich sind. Offensichtlich stehen sie kurz vor einer Reise.

Inkjet-Print, 3 parts. 30 x 20 cm. Edition 7 + 2ap. Print 1/7
The picture content:  young women of obvious asian background photograph themselves or allow themselves to be photographed with a mobile phone, with an old analogue camera.  H.H.Capor‘s photography shows women in three quaters portrait, though the cameras have purposefully only lit and documented the physiognomy of the heads.  A luggage label, as often seen in airports,  is attached around the neck of each woman.  Obviously they are about to begin a journey.

 

Regula Dettwiler
„Schläft ein Lied in allen Dingen“, review. 2010
„Schläft ein Lied in allen Dingen“, comment. 2010
Gepresste Pflanzenteile. Cutouts. 88 x 68 cm
Lindenäste, mit fast regelmäßigen Verzweigungen. An ihren Enden befinden sich mit schöner Binnen-zeichnung die Blätter, getrocknet und gepresst. Regula Dettwiler hat ihnen mit der Schere einmal die stilisierte Form einer Sprechblase, ein anderes Mal die Form einer Wolke gegeben. Es sind Zitate aus einem handelsüblichen, weit verbreiteten Textverarbeitungsprogramm. Sie kennzeichnen dort symbolisch die Werkzeuge (tools) comment und review.  Die Äste, die sich als Herbar wie kleine Bäume zeigen, hängen voll leerer Symbole, die auf ihre inhaltliche Füllung warten. Oder eben auch nicht.

Pressed plant parts. Cut outs. 88 x 68 cm
Linden tree branches, with almost regular intersections.  Dried and pressed leaves found at their beautifully drawn ends.  With scissors, Regula Dettwiler gives them the stylised form of a speech bubble, another time she gives them the form of a cloud.  They are quotations from a commercial quality, widely used word processing programme.  She symbolically attributes the tools comment and review.  The branches as in a herbarium, displayed as small trees, hang full of empty symbols waiting for their fill of content.  Or not.

 

Sophie Dvořák
Inventory. 2008
Zeichnungen. Fineliner und Tippex auf Papier. Serie aus insgesamt 16 Bildtafeln. jeweils 50 x 70 cm
Mit feinem Stift zeichnet Sophie Dvořák Portraits von Geschäftsleuten und Managern nach Fotografien aus Zeitungen und Magazinen. Diese Köpfe, immer in repräsentierender Haltung, werden von ihr in horizontaler Reihung, aber auch in Kleingruppen angeordnet. Einzelne Details werden mit Tippex korrigiert. Bis zur Fertigstellung einer Arbeit mit bis zu 60 Köpfen je Blatt vergehen oft mehrere Tage. Die Frage, ob das einzelne Konterfei mehr in Beziehung zu dem daneben gesetzten oder zu einem auf einem anderen Blatt steht, bleibt, ebenso wie die Frage, wann und warum die Korrektur gesetzt wurde, unbeantwortet.

Drawings.  Fineliners and Tippex on paper.  Series of a total of 16 picture boards.  Each 50x70cm.
With fine pens Sophie Dvořák draws portaits of business people and managers out of newspaper and magasine photographs.  She orders these heads, always in representational countenance, in horizontal rows, but also in small groups too.  Individual details are corrected with Tippex.  The completion of a work with up to 60 heads can often take several days.  The question if the  individual likeness has more relation to the ones alongside it or to others on another sheet remains, as does the question of when and why the correction was made, unanswered.

 

Ludwig Gerstacker
o.T. (Ambient Painting). 2010
Öl auf Papier. 15-teilig. 31,2 x 26,4 cm
Seit 1989 malt Ludwig Gerstacker mit Öl, auf Papier, fast monochrom. Seit 1996 nennt er die Zusammen-stellungen einzelner Papierarbeiten Ambient Painting. Sie sind so etwas wie seine künstlerische Signatur. Unter anderem ist für seine Arbeit wesentlich, dass in der jeweils nachfolgenden Arbeit immer die Erfahrungen der vorhergehenden einfließen. Bis heute sind an die 2000, nicht mehr zu vergegenwärtigende Mutationen entstanden.

Öl on paper. 15 parts. 31,2 x 26,4 cm
Since 1989 Ludwig Gerstacker has been painting practically monochrome with oils on paper.  Since 1996 he has called the group arrangement of individual paper works Ambient Painting.  They are somewhat similar to an artistic signature.  Among other things it is important to his work that every following work is always influenced by the experience of the previous work.  Up until now there are around 2000 in total irretrievable mutations.

 

7. Klaus Obermaier
Seoul II. 2009
Gelatin Silver Print. Auflage 3 + 2ap. Abzug 1/3
Ausgehend von seinen Erfahrungen als bildender Künstler, Musiker und Choreograph entwickelt Klaus Obermaier Visualisierungen von Urbanität. Aus Schichtungen fotografischer Vorlagen, er bezeichnet sie in Analogie zu Kompositionstechniken der elektroakustischen Musik ‚layer‘, entstehen bei ihm multiperspektivische Dichte und Komplexität.

Gelatin Silver Print. Edition 3 + 2ap. Print 1/3
Based on his experience as visual artist, musician and choreographer Klaus Obermaier develops urban visualisations.  Out of layers of photographic sketches, as in „layers“ in electric accustic music composition techniques, result multi-perspective concentration and complexity.

 

Daniel Schumann
Familie Vandenhouten. Michelle. 8 (1 & 2). 2010
Aus dem Fotografieprojekt: Prinzessinnen und Fußballhelden. Lebensbedrohlich erkrankte Kinder.
Lambda-Print auf DiBond. 83,5 x 100 cm. Auflage 5 + 2ap. Abzug 1/5
Die Einheit einer Familie, im Besonderen die Dyade von Mutter und Kind, ist eine besondere soziale Verbindung. In ihr begegnen sich verschiedene Generationen, Geschlechter und Rollen. Daniel Schumann konzentriert sich in seiner aktuellen Arbeit auf Kinder mit genetisch bedingter Abweichung in ihrer DNA gegenüber dem humanbiologisch definierten Standard. Die Kinder in seinen Familienportraits leben mit der Diagnose einer unheilbaren Krankheit mit absehbarer Finalität.

Out of the photography project Princesses and Football Heroes.  Terminally ill children.
Lambda-Print on DiBond. 83,5 x 100 cm. Edition 5 + 2ap. Print 1/5
The unit of a family, in particular the dyad of mother and child, has a special social bond.  Within it different generations, genders and roles confront each other.  Daniel Schumann concentrates his present work on children with genetically caused DNA irregularity vis-a-vis the human-biologically defined standard.  In their family portraits the children live with the forseeable finality of the diagnosis of an terminal illness.

 

Benjamin Tomasi
FOR AGAINST DESASTER. 2010
Video HD. Performance. Sound. Auflage 5 + 2ea
In Tokyo, neben einem Motorway, steht Benjamin Tomasi und spielt gestenreich auf seiner Gitarre. Das Instrument selbst ist nicht zu hören. Vielmehr hat Benjamin Tomasi die Funktion des Instruments erweitert. Der angeschlagene Ton auf der Gitarre steuert nur die Tonhöhe, er hebt die Geräusche der Strasse auf die gespielte Frequenz

Video HD. Performance. Sound. Edition 5 + 2ea
Next to a motorway in Tokyo stands BenjaminTomasi flamboyantly playing his guitar. The instrument itself is not  heard.  Benjamin Tomasi has in fact altered the function of the instrument:  The pitch played on the guitar controls and raises the sound frequency of the road noise.


 

riuti
Die Landschaft ist der Spiegel des Weins

Ein Fotografieprojekt von Susanne Jakszus & Martin Scholz-Jakszus

Eröffnung 20. Mai. 2010, 19 Uhr
21. Mai - 19. Juni 2010
Dienstag bis Donnerstag 14 - 18 Uhr, Freitag 14 - 20 Uhr, Samstag 10 - 15 Uhr



Wer erinnert sich nicht gern an den Charme von Alan Sonfists unglaublicher Landschafts-installation Time Landscapes of New York City in Greenwich Village, damals im Jahr 1965? Das in die Metropole eingesetzte Stück unberührter Natur, 12 Meter breit und 75 Meter lang, begrenzt und beschützt durch einen Zaun, ein Environment zum betrachten, ein Stück ungeordneter, nicht kultivierter Natur, das sich bis heute selbst überlassen ist. Eine Inkunabel der Landart.

Mit ihrem Projekt riuti bewegen sich Susanne Jakszus & Martin Scholz-Jakszus in einem korrespondierenden Kontext. Sie fotografieren seit 2006 Weinberge, in Armenien, in Österreich, in Südafrika, in Nordamerika, ... Heute umfasst ihr Archiv bereits mehr als 2500 S/W-Fotografien. Brachte Sonfist den Kindern New Yorks die Natur zurück, kommunizieren Susanne Jakszus & Martin Scholz-Jakszus die Schönheit historisch gewachsener Kulturlandschaften. Dabei erlangen die Weinberge in der Verwurzelung in ihrem natürlichen Umfeld hybride Qualitäten. Man ist geneigt, die gestalteten Anbauflächen als ein Stück Natur zu betrachten.

In der Begegnung mit ihren Fotoserien lässt sich die Assoziation an Bernd und Hilla Bechers fotografischer Dokumentationen postindustrieller Architektur nicht umgehen. Ihre serielle Struktur, das kleine Format und vor allem die wohl temperierte Schwarzweissbelichtung formulieren diese vertraute Reminiszenz an die Fotografie des 19 Jahrhunderts. Durch die Bestimmung des Themas, ihr Insistieren in landschaftliche Bestimmtheit, in die regionalen Voraussetzungen geologischer und botanischer Spezifik, erhalten die Fotografien von Susanne Jakszus & Martin Scholz-Jakszus ihre ästhetische Eigenständigkeit und ihren besonderen künstlerischen Wert.


"Cultural identity is as necessary to humanity as the sun is to nature, for it guides us to identify who we are, where we have come from and where we are going. The impulse to create reflects an implicit desire to improve the world around us. Art can no longer be purely object based. The limits imposed on us by nature are guiding us to establish a new global ethic that involves the mutual respect between living things. Art draws upon that flow of energies that is part of the process of life, the procreative core of our need to transform, enrich express.
John K. Grande. The Spiritual in Art linking Nature to it All. 1997

 

riuti
Landscape is the reflection of wine

A photography project by Susanne Jakszus & Martin Scholz-Jakszus

Who doesn‘t readily remember the charm of Alan Sonfist‘s unbelievable landscape installation Time Landscape of New York City in Greenwich Village way back in 1965? A piece of untouched nature, 12m wide and 75 m long, bound and protected by a fence within a metropol. An environment for observation, an uncultivated piece of disordered nature left to its own means even today. An incunabulum of landart.

In their project Susanne Jakszus and Martin Scholz-Jakszus move within a corresponding context. Since 2006 they have photographed vinyards in Armenia, Austria, South Africa, North America, ... Today their archive encompasses more than 2500 black and white photographs. Sonfist brought nature back to the children of New York just as Susanne Jakszus and Martin Scholz-Jakszus portray historically beautiful grown cultural landscapes. In this way the vinyards gain hybrid qualities deeply rooted in natural surroundings. One is led to perceive the artificially planted grounds as a piece of nature.

Upon encountering the photographic series of Susanne Jakszus and Martin Scholz-Jakszus one cannot escape the association of Bernd and Hilla Becher‘s photographic documentation of post-industrial architecture. Their serial structure, the small format and, most of all, the well tempered black and white exposition create an intimacy reminiscent of 19th century photography. By determining the theme, their insistence on scenic assertiveness and specific regional geological and botanical requirements, their photography is given aesthetic autonomy and special artistic worth.


"Cultural identity is as necessary to humanity as the sun is to nature, for it guides us to identify who we are, where we have come from and where we are going. The impulse to create reflects an implicit desire to improve the world around us. Art can no longer be purely object based. The limits imposed on us by nature are guiding us to establish a new global ethic that involves the mutual respect between living things. Art draws upon that flow of energies that is part of the process of life, the procreative core of our need to transform, enrich express.
John K. Grande. The Spiritual in Art linking Nature to it All. 1997


 

23. März 2010 - 12. Mai 2010

KUNSTKAMMER 2010 / . . . New Desires
Sammlung / Präsentation / Vermittlung / Verkauf

Aufbau der Verkaufsausstellung/ Sammlung ab Dienstag, 23. März 2010
Präsentation & Erweiterung der Ausstellung/ Sammlung bis Samstag, 8. Mai 2010
Verkauf aus der Ausstellung/ Sammlung von Dienstag 27. April bis Mittwoch,12. Mai 2010


Zu viele Schuhe im Schrank, zu viel Ideologie in der Sprache, zu viele alte Nylonsackerl im Kasten, zu viel Kaffee zu schnell getrunken, zu viele Haare in der Suppe, . . .
Zu viel zeitgenössische Kunst in den vergangenen Jahren gesehen, gekauft, gesammelt?

Auf keinen Fall für die Schuhe oder die Haare und vielleicht auch nur manchmal für das Übermaß an Kaffee können Kunstgalerien als Verursacher zur Verantwortung herangezogen werden. Jedoch gehören sie eindeutig zu derjenigen Tätergruppe, die schöne leere Wände zum Verschwinden bringen und darüber hinaus sogar anderweitig dringend benötigten Stauraum beanspruchen. Die eifrigen Kunstsammler und selbst der nur gelegentlich interessierte Kunstkäufer merkt dies meistens erst mit der Zeit und sehnt sich dann nach einer hilfsbereiten Fee, die ihn von diesem Ungemach entlasten kann.

In dem Projekt KUNSTKAMMER 2010 zeigt die Galerie Hartmann nun Reue und übernimmt Verantwortung für die oft skrupellosen Verkaufsstrategien des sich immer wieder unersättlich zeigenden Kunsthandels. Und jenseits vieler Versprechungen, mit denen Kunden oftmals für den Fall der Fälle beruhigt werden, formuliert die Galerie Hartmann nun das zeitlich befristete Angebot, Kunstsammlerinnen und Kunstsammler von ihrer Last zu befreien, indem sie anbietet, das ‚Zuviel an Kunst‘ neuen Eigentümern in Kommission zuzuführen.

Nach vorheriger Absprache können ab sofort Werke zeitgenössischer Kunst der Galerie Hartmann zum Verkauf überlassen werden*. Die Konzentration liegt dabei auf Arbeiten der vergangenen 30 Jahre, für die ein Erlös ab Euro 1.000,- angestrebt wird.
(*Ausgeschlossen sind Künstlerinnen/Künstler und Sammlungen öffentlicher Körperschaften)

 

Organisation / Collection of exhibition from tuesday, 23rd of march 2010
Presentation and expansion of exhibition / collection upt o saturday, 8th of may 2010
Sales from tuesday, 27th of april up to 12th of may 201
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Too many shoes in the cupboard, too much ideology in speech, too many plasticbags in the drawer, too much coffee drunken way too fast, too much hair in your soup ...
Seen too much contemporary art in the last few years, bought too much, collected too much?

Under no circumstances are art galleries responsible, implied or otherwise, for the shoes or the hair, and only maybe responsible for the excess intake of coffee. However they do clearly belong to those guilty of being able to cause beautiful empty walls to disappear and, in addition, actually further claim urgently needed storage space. Most enthusiastic art collectors and even casually interested art buyers only notice this with time and then long for a helpful fairy godmother who can relieve them of this magic spell.

Galerie Hartmann‘s project KUNSTKAMMER 2010 now shows remorse and takes responsibility for the often unscrupulous, and time and again unsatiable, sale strategies of the art trade. And going beyond the idle promises often used as a last resort to placate customers, Galerie Hartmann has formulated this limited offer to liberate art collectors of their burden by offering new owners their ‚art excess‘ on commission.


 

11. 12. 2009 - 30. 01. 2010
v e r l ä n g e r t    b i s  :     13. Februar 2010

Internationale Fotografie II: into LANDSCAPE
Lotte, Fløe Christensen. Kopenhagen - Katerina Držková. Prag - Nadine Fraczkowski. Frankfurt - Stefan Löffelhardt. Düsseldorf - Jacky Longstaff. Newcastle - Hannes Norberg. Düsseldorf - Emma Wieslander. London - Vladimír Židlický. Brünn

Foto: Emma Wieslander - Orange for Autumn. Untitled (Path). 2008

Vernissage 10. 11. 2009, 19 Uhr


Internationale Fotografie II: into LANDSCAPE konzentriert sich auf poetologisch sehr variable, als auch sehr poetische Annäherungen an den Begriff Landschaft. Durch ihre aussergewöhnlich sensible Wahrnehmung des Themas als ein besonders Wert zu schätzendes Allgemeingut, aber auch durch die individuell sehr weit entwickelten, künstlerisch festen Standpunkte, zeigt sich die Bedeutung von Landschaft in neuem Licht.
Dabei geht es den Künstlern immer um die Gestaltung, um das ‚Design‘ einer künstlerischen Idee von Environment. Mit den ästhetischen Mitteln der Konstruktion, der Simulation, der Ein- und Ausblendung, der emphatischen Annäherung formulieren sie Paraphrasen von Landschaftlichkeit, die in der Anschauung zur Übersetzung ihrer inhaltlichen Perspektiven führen. So werden die ausgestellten Arbeiten zu selbstbewussten, nachhaltigen Behauptungen, die sich dem Betrachter sehr poesievoll mitteilen.

 

International Photography II: into LANDSCAPE concentrates on both an aesthetical modulation of, as well as a poetical approach to, the term landscape. Through their unusually sensitive approach to this theme- as a particular common value- as well as through their individual, widely developed and artistically stong standpoints, the meaning of landscape is portrayed in a new light.
Always concerned with creation, the artist 'designs' an artistic idea of environment. With the aesthetic means of construction, simulation, and fading in and out, their emphatic approach formulates paraphrases of landscape. This view leads, as far as the content is concerned, to the translation of their perspective. Thus the exhibited work become self-possesed, lasting statements poetically commnuincated to the observer.


 

6. 11. 2009 - 5. 12. 2009

Ludwig Gerstacker
fünf Bilder
zwei Ensembles
eine Fotografie

Vernissage 5. 11. 2009, 19 Uhr


Die Malerei Ludwig Gerstackers besitzt keine Semantik. Sie existiert allein durch die Farbe und ihren Farbauftrag. Dementsprechend artikuliert sich ihre Ästhetik auch nicht durch eine Denkhaltung, die von anderer Seite Zustimmung einfordert. Sie ist nicht postmodern! Sie verweigert sich einer Ideologie der Zugehörigkeit, indem sie ihre selbst bestimmte Ausgangssituationen unbeirrt wiederholend aufbricht und im fortgeschrittenen bildnerischen Stadium in eine autonome
Poesie transformiert.

 

Ludwig Gerstacker‘s painting is not semantic. It exists solely through colour and its application. Correspondingly, its aesthetic is not articulated through a mind set that demands acceptance. It is not postmodern! It denies itself the ideology of affiliation and, of its own volition, a departure point breaks out of unpeturbed repetition; an advanced pictural state transformed into autonomous poetry.


 

 

 

 

 

6. 10. - 24. 10. 2009

H. H. Capor
Aging - Prozesse des Älterwerdens

Vernissage 3. 10. 2009, 11 bis 20 Uhr

Aging – Antiaging ist ein Schlagwort unserer Zeit. Der Ausdruck einer Gesellschaft, die einem Ideal hinterherläuft, ohne zu wissen, was sie vom Erreichen dieses Ideals überhaupt zu erwarten hat. Geht es wirklich nur um ewige Jugend und zeitlose Schönheit? Oder suchen wir nach einer Möglichkeit, unsere Endlichkeit zu überwinden?

Capor hat sich Zeit seines künstlerischen Schaffens mit dem jungen weiblichen Körper beschäftigt. Antrieb dafür waren stets die gleichen Faktoren: Faszination von Schönheit und Jugend und gleichzeitig die Angst vor ihrem Verlust. Mit zunehmendem Alter gerät diese Verlustangst immer weiter ins Zentrum seiner Arbeiten. Dem Bild der jungen Frauen wird eine neue Aufgabe zugeschrieben – vom erotischen Objekt zur Spiegelung seiner vergangenen Jugend und seines eigenen Altwerdens. Capor stellt sich selbst ins Bild und wird die Hauptfigur seiner Projektionen.

Das Überwinden des Alterns – Antiaging - ist kein Tabu mehr. Es ist in, chic und Teil eines öffentlichen Siegeszuges über die Unzulänglichkeiten des menschlichen Körpers. Was das echte Tabu dieser Thematik ausmacht, ist das Akzeptieren des Alterns, sein Sichtbarmachen durch die Gegenüberstellung von alt und jung.

 

Aging- anti-aging is a buzzword in our time.  The expression of a society in which the ideal chases, without realising, what can be gained by acheiving this ideal.  Is it really about staying young forever and timeless beauty?  Or are we searching for a possibility to overcome our finiteness?

Capor has, since the beginning of his artisitc work, been engaged by the young female body.  The catalyst for this were two similar factors:  fascination with beauty and youth, and simultaneously the fear of losing it.  With advancing age this fear of loss becomes more and more central to Capor‘s work.  The picture of the young woman has been given a new assignment- from erotic object to the reflection of past youth and the aging process.  Capor places himself within the pictures and so becomes the main figure of his projections.

To overcome getting older - antiaging - is nolonger a taboo.  It is "in", "chic" and a part of a public conquering of the inadequateness of the human body.  What the real taboo of this theme is is accepting geting older, making it visible through placing young and old alongside each other. 



 

 

 

 

 

24. 6. 2009 - 18. 7. 2009

Marko Lipuš
Ein Glück, dass wenigstens Gott unsichtbar ist! (Elfriede Jelinek)

Vernissage 23. 6. 2009, 19 Uhr

Die Fotocartoons von Marko Lipuš wurden erstmalig im Jahr 2007 in der Wochenendbeilage Album der österreichischen Tageszeitung Der Standard publiziert. Unter dem Titel Der Gedanke stellte Lipus seine Kleinformate immer in den Kontext von ihm ausgewählter Aussagen zeitgenössischer SchrifstellerInnen.

In der Ausstellung der Galerie Hartmann entrückt Lipuš nun einzelne Bilder ihrem textuellen und bildnarrativen Umfeld, vergrößert die Formate mit dem Faktor 120 bis 140, manipuliert skrupellos zum Abschluss noch das eine oder andre Detail und verleiht ihnen damit ganz neue Produkt- und Wahrnehmungsqualitäten.

Durch diese künstlerisch-ästhetisch gesetzte Isolierung und Akzentuierung schenkt Lipuš seinen Fotocartoons Autonomie und er verstärkt diese in seiner dynamischen, radikalen Ausschöpfung digitaler Bildbearbeitungsmöglichkeiten souverän.


 

 

 

 

 

22. 5. 2009 - 20. 6. 2009

Gerry Ammann
Vom Anfang des Lichts

Vernissage 20. 5. 2009, 19 Uhr

Gerry Ammann ist Lichtobjektkünstler. Bereits seit 1992 entwickelt er für und in seinen Installationen und Objekten sehr spezifische Fragestellungen hinsichtlich der physikalisch wahrnehmbaren Qualitäten von Licht. Seine künstlerische Arbeit verankert sich stringent analytisch-philosophisch in den zugrunde liegenden Entwicklungsprozessen und Phänomenen.

Dabei sind seine Themen durch eine große Variabilität gekennzeichnet. Sie korrespondieren vielfältig mit Aspekten der Postmoderne, der Computerisierung und der Computeranimation. Die Konzentration auf das duale Raum-Zeit-Verhältnis ist für ihn sowohl grosses Experiment als auch große Herausforderung. Können komplexe Zusammenhänge und Prozesse, die Gerry Ammann interessieren, überhaupt mit dreidimensionalen Mitteln ästhetisch darstellbar und erfahrbar gemacht werden?

In der Galerie Hartmann wird Gerry Ammann zwei verschiedene Erfahrungen vermitteln. In Anlehnung an die Entstehung des Planeten Erde und des dort existenten Lichts wird Tageslicht modelliert und über einen Innen-Aussen-Tranfer isoliert im abgedunkelten Galerieraum erfahrbar gemacht: Daylightsucking. Zu den Zeiten, wenn auf das Tageslicht kein Zugriff besteht, also während der Dämmerung und bei Nacht ‚serviert‘ Gerry Ammann alternativ ‚kosmische Hintergrundstrahlung‘.

Parallel zu dieser zentralen Arbeit zeigt Ammann, in Anlehnung an Einsteins Grundverständnis von Raum und Zeit (die Zeit dehnt den Raum), Lichtkunstobjekte, die in sehr spezifischer Fragestellung Zeit ästhetisieren bzw. sich als visuelle Zeit-Erlebnisse präsentieren.


 

 

 

 

 

15. 4. 2009 - 9. 5. 2009

Moritz Hoffmann
Farbtrabanten

Vernissage 14. 4. 2009, 19 Uhr

Farbtrabanten
Die runden, farbig gefassten Arbeiten von Moritz Hoffmann zeigen sich 
in schwebender Anwesenheit. In einem Wechselverhältnis zwischen der 
grundsätzlichen Beschaffenheit der Objekte bzw. der Objektgruppen und 
ihrer räumlichen Kontexte entstehen variantenreiche Momente 
unmittelbarer Präsenz.

Beziehungen deuten sich an und werden vereinbart:
zwischen Objekt und Raum
zwischen Malerei und Skulptur
zwischen Oberfläche und Kern
zwischen Material und Idee.


 

 

 

 

 

6. 3. 2009 - 4. 4. 2009

Leslie De Melo
Tracing - Bleistiftzeichnungen nach farbigen, fotografischen Vorlagen aus (Unterhaltungs-)Magazinen

Vernissage 5. 3. 2009, 19 Uhr

In seinem künstlerischen Sich-Verhalten der Deproduktion (Peter Weibel) beschreitet Leslie De Melo eine wirkungsvolle, ästhetische Strategie. Mit seinen signifikanten, zeichnerischen Rück-führungen begegnet er überzeugend einem allgegenwärtigen Zuviel industrieller Bildproduktion.

Im Jahr 2004 verschrieb sich der in Wien lebende Künstler Leslie De Melo für exakt 366 Tage einer eigenwilligen Selbstauflage: an jedem Tag für 4 Stunden farbige (Unterhaltungs-)Magazine jeder Art durchzublättern und nach jeweiliger Stimmung/ Verfassung immer mehrere Abbildungen zu bestimmen, um dann aus diesen für ihn interessante Motive, Bildfragmente auszuwählen und immer mit einem einfachen Bleistift (immer gleicher Art, Der Standard Werbegeschenk) auf Zeichenpapier (ebenfalls immer gleicher Art, A3 ungarischer Herkunft) zu übertragen.

Bei der Auswahl der Abbildungen bzw. der Motive gab es keine Einschränkung, weder hinsichtlich des Inhalts, der Größe, des Alters, der Urheberschaft, des Copyrights. Die Exekution dieser Konzeption geschah an den Orten, an denen Leslie De Melo die Magazine vorfand und durchblättern konnte: im eigenen Atelier, in Bibkiotheken, in der Wirtschaft.

Das Ergebnis dieser Prozedur, für den Künstler manchmal durchaus mit einigen Mühen, Zweifeln und grundsätzlichen Unbequemlichkeiten verbunden, ist in seinem Umfang genau beschreibbar. Die Inhalte der (re-)produzierten/ deproduzierten Blätter zeigen sich hingegen vielseitig, abwechslungsreich, beinahe kaleidoskopartig. Der gewählte, simplifizierende, oft ornamentale Charakter der Bleistiftspur erleichtert beim Betrachter/ bei der Betrachterin wesentlich die sinnliche Erkenntnistätigkeit.

Nachdem unerfassbar viele (Unterhaltungs-)Magazine weltweit in unerfassbar vielen Ausgaben und Artikeln in wiederum unerfassbar vielen Bildern den/ die BetrachterInnen permanent weit über die Grenzen seiner/ ihrer Wahrnehmungsfähigkeiten führen, erkennt Leslie De Melo in dem beschriebenen künstlerischen Verhalten eine wirklichkeitsrelevante ästhetische Strategie, diesem unfassbaren, industriellen Mass an Zuviel wirkungsvoll zu begegnen. In seiner anschließenden Potenzierung gelingt es ihm, die BetrachterInnen nicht erneut einer weiteren Überforderung zuzuführen, vielmehr versetzen seine künstlerische Übersetzung, sein künstlerisches Enttun den Betrachter/ die Betrachterin wieder in den Zustand, den vielzähligen Wirklichkeitsfragmenten in der Wahrnehmung kompetent begegnen zu können.


12. 12. 2008 - 31. 01. 2009
Eröffnung der neuen Galerieräume

Vernissage 12. 12. 2008, 18 Uhr

Eröffnung der neuen Galerieräume Obere Donaustrasse 97 - 99 (Zugang über Gredlerstrasse), 1020 Wien mit Fotografien von: Diana Artus (D), Sylvia Ballhausen (D), Mauren Brodbeck (CH), Lotte Fløe Christensen (DK), Nadine Fraczkowski (D), Margarete Klenner (PL/ D), Valérie Rouyer (F), Daniel Schumann (D), Emma Wieslander (S)

Die Galerie Hartmann bezieht ihre neuen Galerieräume Obere Donaustrasse 97-99, 1020 Wien (Zugang über Gredlerstrasse) und eröffnet diese mit dem erstmaligen Zusammenspiel aller im Monat der Fotografie 2008 einzeln gezeigten KünstlerInnen. In den Gegenüberstellungen der individuellen Handschriften entstehen nun ästhetische Potenziale, die der zentralen Idee des verantwortungsvollen Umgangs mit natürlichen Ressourcen deutlich, aber nicht aufdringlich, Geltung verschafft.

Aus Anlass der Eröffnung zeigt die Galerie Hartmann auch erstmalig in Österreich Fotografien von Lotte Fløe Christensen aus Kopenhagen.

 

 

 

 

 

12. 12. 2008 - 31. 01. 2009

Diana Artus
Fabulous New York City

Vernissage 12. 12. 2008, 18 Uhr
Ausstellungstage im Dezember Montag - Freitag 14 - 18 Uhr (außer 24. & 31. 12.) und Samstag 11 - 16 Uhr
Ausstellungstage im Jänner Mittwoch - Freitag 14 - 18 Uhr und Samstag 11 - 16 Uhr

Noch bis Jänner 2009 besitzt Diana Artus ein Artist Residency am New Yorker International Studio & Curatorial Program (ISCP). Ihre Aufmerksamkeit als Künstlerin legt sie besonders auf die mythischen Dimensionen dieser Stadt, d.h. auf bereits bestehende Vorstellungsbilder, auf urbane Displays, aber auch auf den dahinter liegenden realen ‚Backstreets‘ und ‚Backsides‘.
Diesem Gedanken entsprechend zeigt sie in Wien eine aktuelle Serie von unbearbeiteten Fotografien und eine Serie von New York Postkarten, die sie mit schwarzem Permanent Marker verändert hat. Die immer gleiche und doch auch immer andere nächtliche Skyline der Stadt wird freigestellt. Sie betont die emblematische Darstellung der Stadt als Traumgebilde und als Projektionsfläche, die in ihrer permanenten Wiederholung und Beschwörung letztlich aber doch leer bleibt, faszinierend und indifferent zugleich.


 

 

 

 

 

12. 12. 2008 - 31. 01. 2009

Sylvia Ballhause
Shooting himself, Shooting myself

Vernissage 12. 12. 2008, 18 Uhr
Ausstellungstage im Dezember Montag - Freitag 14 - 18 Uhr (außer 24. & 31. 12.) und Samstag 11 - 16 Uhr
Ausstellungstage im Jänner Mittwoch - Freitag 14 - 18 Uhr und Samstag 11 - 16 Uhr

Aus einem privaten deutschen Archiv übernahm Sylvia Ballhause Polaroid-Fotografien, die in einem Zeitraum von 24 Jahren entstanden (1982-2006). Sie zeigen einen immer gleichen Akteur beim Vollzug des Schießens in einem Hinterzimmer. Sylvia Ballhause legt ihrer mehrteiligen Arbeit Shooting himself die immer wiederkehrende Geste des Schiessens zugrunde und konzentriert sich auf den Ausschnitt der präzise sich wiederholenden Mimik im Gesicht des Schützen.
 
Dieser Serie stellt Sylvia Ballhause ihre Fotografie Shooting myself gegenüber, auf der sie nun selbst in vergleichbarer Situation auf eine Zielscheibe mit darüber montierter, beim Schuss automatisch reagierender Kamera schießt. Dabei lag für sie der Reiz in der Erfahrung, mittels einer Waffe, eine Fotografie schießen zu können und bezieht sich so eindeutig auf Shooting himself. Bei dieser Arbeit war Sylvia Ballhause jedoch der Akt des Schießens wichtiger als das ‚geschossene‘ Foto. Eine zweite Kamera nimmt deshalb ‚analog‘ die Szene auf. Der Raum wird dabei als Bühne benutzt, die Figur wird künstlich verwandelt.


 

 

 

 

 

12. 12. 2008 - 31. 01. 2009

Mauren Brodbeck
I have to call Cathy Kim

Vernissage 12. 12. 2008, 18 Uhr
Ausstellungstage im Dezember Montag - Freitag 14 - 18 Uhr (außer 24. & 31. 12.) und Samstag 11 - 16 Uhr
Ausstellungstage im Jänner Mittwoch - Freitag 14 - 18 Uhr und Samstag 11 - 16 Uhr

Fotografien aus der Serie topology
Jemand bewegt sich durch Räume, große Hallen, Stiegenhäuser, lange Fluchten; orientiert sich neu, nimmt zwar das Umfeld wahr, aber folgt letztlich doch immer nur dem einen Gedanken: ich muss sie anrufen, ich muss Cathy Kim anrufen.
Mauren Brodbeck denkt sich in Menschen, die sich auf Flughäfen, in Wartehallen, in Bürogebäuden befinden. Ihre Fotografien (re-)konstruieren die dabei erlebten Environments und geben so gleichzeitig Auskunft über die menschlichen Beziehungen zu diesen Räumen.


 

 

 

 

 

12. 12. 2008 - 31. 01. 2009

Lotte Fløe Christensen
Flora Danica #2 (2008)

Vernissage 12. 12. 2008, 18 Uhr
Ausstellungstage im Dezember Montag - Freitag 14 - 18 Uhr (außer 24. & 31. 12.) und Samstag 11 - 16 Uhr
Ausstellungstage im Jänner Mittwoch - Freitag 14 - 18 Uhr und Samstag 11 - 16 Uhr

Fotografien aus der Serie Flora Danica #2 (2008)
In der Fotoserie Flora Danica #2 (2008) stellt Lotte Fløe Christensen in Dänemark wachsende Blumen in das Fotostudio der Natur. Analog zu den professionellen Bedingungen kommerzieller Produktfotografie umgibt sie die Blumen mit einem weißen Hintergrund. Nur der marginale Einschnitt an der Wurzel gibt einen Verweis auf das unterlegte Papier. Der Schatten der tatsächlich realen Sonne imaginiert in frappierender Weise eine Studioausleuchtung.


 

 

 

 

 

12. 12. 2008 - 31. 01. 2009

Nadine Fraczkowski
Neue Arbeiten

Vernissage 12. 12. 2008, 18 Uhr
Ausstellungstage im Dezember Montag - Freitag 14 - 18 Uhr (außer 24. & 31. 12.) und Samstag 11 - 16 Uhr
Ausstellungstage im Jänner Mittwoch - Freitag 14 - 18 Uhr und Samstag 11 - 16 Uhr

Mit den Inhalten und Motiven der künstlerischen Arbeit von Nadine Fraczkowski sind die an zeitgenössischer Fotografie interessierte Betrachter eigentlich bestens vertraut. Öffentliche Konzertveranstaltungen, private Interieurs, Straßen, Dächer und Markensujets großer Sportartikelhersteller. Doch anders als gewohnt liegt ihren Fotografien etwas zugrunde, so dass man bei ihnen länger, ja geradezu mit ihnen verweilen möchte. Nadine Fraczkowski belichtet die von ihr erfahrenen Lebenswelten immer so, dass der Gedanke an Gestaltung ausbleibt. Offensichtlich, scheinbar wird von ihr gar nichts gestaltet. Es funktioniert genau umgekehrt, gestaltete Realität dient sich ihr von außen an, stellt sich ihr in den Weg. Und Nadine Fraczkowski ist ansprechbar und ausgesprochen sensibel, dieser Ansprache zu begegnen und in faszinierenden Fotografien festzuhalten.


 

 

 

 

 

12. 12. 2008 - 31. 01. 2009

Margarete Klenner
Haltlose Besinnung

Vernissage 12. 12. 2008, 18 Uhr
Ausstellungstage im Dezember Montag - Freitag 14 - 18 Uhr (außer 24. & 31. 12.) und Samstag 11 - 16 Uhr
Ausstellungstage im Jänner Mittwoch - Freitag 14 - 18 Uhr und Samstag 11 - 16 Uhr

Im Spannungsfeld zwischen dem Rationalen und dem Irrationalen, zwischen dem Konstruierten und dem Unterbewussten erkennt Margarete Klenner das Wesen von Realität.
Durch ihre intuitive Herangehensweise, die Besinnung auf Emotion, Instinkt und Intuition - also die haltlose Besinnung - erleichtert sich Margarete Klenner Zugänge, die auf Wesentliches verweisen. Die reduzierten Informationen in ihren Fotografien verhelfen den dargestellten Dingen zu symbolischer Größe, ihr Ernst erlangt eine absurde Komik und Leichtigkeit.


 

 

 

 

 

12. 12. 2008 - 31. 01. 2009

Valérie Rouyer
Tête à Tête

Vernissage 12. 12. 2008, 18 Uhr
Ausstellungstage im Dezember Montag - Freitag 14 - 18 Uhr (außer 24. & 31. 12.) und Samstag 11 - 16 Uhr
Ausstellungstage im Jänner Mittwoch - Freitag 14 - 18 Uhr und Samstag 11 - 16 Uhr

Den menschlichen Kopf als Sujet zu wählen, erscheint apriori nicht gerade originell. Von der Geburt bis zu den letzten Tagen der Photogenität lassen sich die meisten Menschen bereitwillig ablichten. Nicht wenige drängeln aus den hinteren Reihen nach vorn in die attraktiven Regionen blitzlichtheller Sphären. Die meisten dieser Bildergebnisse gehören bereits vor dem ersten Betrachten in das tiefste Kellerarchiv des Museums der Langeweile.
Anders bei Valérie Rouyer. Ihre Köpfe thematisieren zwar auch und in ganz besonderer Art und Weise die Eitelkeit des Menschen, jedoch muss man ihnen nicht ins Gesicht schauen. So bleibt einem nicht nur eine unangenehme Ansprache erspart, vielmehr kann sich der Betrachter nun jenseits von subjektiver Aufdringlichkeit der Thematik ihrer ‚objektivierenden‘ Fotokunst nähern.


 

 

 

 

 

12. 12. 2008 - 31. 01. 2009

Daniel Schumann
Purpur Braun Grau Weiß Schwarz | Leben im Sterben;

Vernissage 12. 12. 2008, 18 Uhr
Ausstellungstage im Dezember Montag - Freitag 14 - 18 Uhr (außer 24. & 31. 12.) und Samstag 11 - 16 Uhr
Ausstellungstage im Jänner Mittwoch - Freitag 14 - 18 Uhr und Samstag 11 - 16 Uhr

Frau H. sitzt auf ihrem Stuhl am Fenster ihres Hospiz-Zimmers und beobachtet, mal aufrecht sitzend, mal den Kopf auf ihre Knie gelegt. Sie beobachtet das Leben vor ihrer Zimmertür, wer in die Nachbarzimmer einzieht und wer stirbt. Über ein Jahr lebt sie im Hospiz und sieht in dieser Zeit viele Menschen kommen und gehen. Sie selbst aber verharrt auf ihrem Stuhl am Fenster und beobachtet mit strahlenden, lebendigen Augen.
Daniel Schumann macht den Tod sichtbar. Seine Fotoarbeit umfasst ein Jahr. Er zeigt Menschen, die in diesem Zeitraum in einem Hospiz gelebt haben, Menschen, die kommen und Menschen, die gehen, manche verweilen länger, andere kürzer. Der Verlauf ist nie linear.


 

 

 

 

 

12. 12. 2008 - 31. 01. 2009

Emma Wieslander
The Museum of Snow

Vernissage 12. 12. 2008, 18 Uhr
Ausstellungstage im Dezember Montag - Freitag 14 - 18 Uhr (außer 24. & 31. 12.) und Samstag 11 - 16 Uhr
Ausstellungstage im Jänner Mittwoch - Freitag 14 - 18 Uhr und Samstag 11 - 16 Uhr

Ihre künstlerische Arbeit gründet Emma Wieslander immer wieder in Bezügen zu naturbelassener Landschaft. Dabei erforscht sie die Verhältnisse zu den Qualitäten physisch wahrnehmbarer, bildlich dargestellter und wörtlich beschriebener Landschaft. Besonders wichtige, immer wiederkehrende Themen sind: Bildtraditionen, Transformationprozeße von Dreidimensionalität in duale Dimensionen der Fläche, der Begriff von Landschaft bezogen auf seine Sichtbarkeit und seiner dynamischen Veränderung (oftmals verursacht durch kulturelle oder technologische Aktivität des Menschen) und letztlich auch der Gedanke seiner Auflösung, seines Verschwindens.
In der Serie Museum of Snow hat Emma Wieslander einzelne Schneebrocken im fotografischen Abbild ihrer selbst im wahrsten Sinne des Wortes eingefroren. Verschoben in ein imaginiertes Museum ist die Vergänglichkeit des Schnees durch die Technik der Fotografie aufgehoben. Diese transformierte Beschaffenheit des Schnees in Verbindung mit der Art und Weise wie der Schnee ausgestellt wird vermittelt einen neuen Begriff von Schnee.



4. 11. 2008 - 30. 11. 2008
Wirklichkeit ist immer anders

Vernissage 4.11.2008 16 - 20 Uhr

Wirklichkeit ist immer anders. Fotografien und Fotobearbeitungen von: Diana Artus (D), Sylvia Ballhausen (D), Mauren Brodbeck (CH), Nadine Fraczkowski (D), Margarete Klenner (PL/ D), Valérie Rouyer (FR), Daniel Schumann (D), Emma Wieslander (S)

Die Benennung und Definition von Realität beruft sich schnell einmal auf Evidenz; Auf die Evidenz der subjektiven Wahrnehmung, nachhaltige Evidenzen und letztlich auch auf Evidenzen des Ausschlusses und des Verdrängten. Im künstlerischen Prozess, in der künstlerischen Urheberschaft gewinnt dabei zunehmend die Aufwertung des Objekthaften und des Environments an Bedeutung

Die Ausstellungen (Eröffnung und jeweils 2 Ausstellungstage)

4. - 6. 11. 2008

Mauren Brodbeck
I have to call Cathy Kim

Vernissage 4.11. 2008 16 - 20 Uhr
Ausstellungstage 5. - 6.11. 2008 12 - 18 Uhr

Fotografien aus der Serie topology
Jemand bewegt sich durch Räume, große Hallen, Stiegenhäuser, lange Fluchten; orientiert sich neu, nimmt zwar das Umfeld wahr, aber folgt letztlich doch immer nur dem einen Gedanken: ich muss sie anrufen, ich muss Cathy Kim anrufen.
Mauren Brodbeck denkt sich in Menschen, die sich auf Flughäfen, in Wartehallen, in Bürogebäuden befinden. Ihre Fotografien (re-)konstruieren die dabei erlebten Environments und geben so gleichzeitig Auskunft über die menschlichen Beziehungen zu diesen Räumen.


7. - 9. 11. 2008

Diana Artus
Fabulous New York City

Vernissage 7.11. 2008 16 - 20 Uhr
Ausstellungstage 8. - 9.11. 2008 12 - 18 Uhr

Noch bis Jänner 2009 besitzt Diana Artus ein Artist Residency am New Yorker International Studio & Curatorial Program (ISCP). Ihre Aufmerksamkeit als Künstlerin legt sie besonders auf die mythischen Dimensionen dieser Stadt, d.h. auf bereits bestehende Vorstellungsbilder, auf urbane Displays, aber auch auf den dahinter liegenden realen ‚Backstreets‘ und ‚Backsides‘.
Diesem Gedanken entsprechend zeigt sie in Wien eine aktuelle Serie von unbearbeiteten Fotografien und eine Serie von New York Postkarten, die sie mit schwarzem Permanent Marker verändert hat. Die immer gleiche und doch auch immer andere nächtliche Skyline der Stadt wird freigestellt. Sie betont die emblematische Darstellung der Stadt als Traumgebilde und als Projektionsfläche, die in ihrer permanenten Wiederholung und Beschwörung letztlich aber doch leer bleibt, faszinierend und indifferent zugleich.


11. - 13. 11. 2008

Daniel Schumann
Purpur Braun Grau Weiß Schwarz | Leben im Sterben;

Frau H. sitzt auf ihrem Stuhl am Fenster ihres Hospiz-Zimmers und beobachtet, mal aufrecht sitzend, mal den Kopf auf ihre Knie gelegt. Sie beobachtet das Leben vor ihrer Zimmertür, wer in die Nachbarzimmer einzieht und wer stirbt. Über ein Jahr lebt sie im Hospiz und sieht in dieser Zeit viele Menschen kommen und gehen. Sie selbst aber verharrt auf ihrem Stuhl am Fenster und beobachtet mit strahlenden, lebendigen Augen.
Daniel Schumann macht den Tod sichtbar. Seine Fotoarbeit umfasst ein Jahr. Er zeigt Menschen, die in diesem Zeitraum in einem Hospiz gelebt haben, Menschen, die kommen und Menschen, die gehen, manche verweilen länger, andere kürzer. Der Verlauf ist nie linear.


14. - 16. 11. 2008

Margarete Klenner
Haltlose Besinnung

Vernissage 14.11. 2008 16 - 20 Uhr
Ausstellungstage 15. - 16.11. 2008 12 - 18 Uhr

Im Spannungsfeld zwischen dem Rationalen und dem Irrationalen, zwischen dem Konstruierten und dem Unterbewussten erkennt Margarete Klenner das Wesen von Realität.
Durch ihre intuitive Herangehensweise, die Besinnung auf Emotion, Instinkt und Intuition - also die haltlose Besinnung - erleichtert sich Margarete Klenner Zugänge, die auf Wesentliches verweisen. Die reduzierten Informationen in ihren Fotografien verhelfen den dargestellten Dingen zu symbolischer Größe, ihr Ernst erlangt eine absurde Komik und Leichtigkeit.


18. - 20. 11. 2008

Valérie Rouyer
Tête à Tête

Vernissage 18.11. 2008 16 - 20 Uhr
Ausstellungstage 19. - 20.11. 2008 12 - 18 Uhr

Den menschlichen Kopf als Sujet zu wählen, erscheint apriori nicht gerade originell. Von der Geburt bis zu den letzten Tagen der Photogenität lassen sich die meisten Menschen bereitwillig ablichten. Nicht wenige drängeln aus den hinteren Reihen nach vorn in die attraktiven Regionen blitzlichtheller Sphären. Die meisten dieser Bildergebnisse gehören bereits vor dem ersten Betrachten in das tiefste Kellerarchiv des Museums der Langeweile.
Anders bei Valérie Rouyer. Ihre Köpfe thematisieren zwar auch und in ganz besonderer Art und Weise die Eitelkeit des Menschen, jedoch muss man ihnen nicht ins Gesicht schauen. So bleibt einem nicht nur eine unangenehme Ansprache erspart, vielmehr kann sich der Betrachter nun jenseits von subjektiver Aufdringlichkeit der Thematik ihrer ‚objektivierenden‘ Fotokunst nähern.


21. - 23. 11. 2008

Nadine Fraczkowski
Neue Arbeiten

Vernissage 21.11. 2008 16 - 20 Uhr
Ausstellungstage 22. - 23.11. 2008 12 - 18 Uhr

Mit den Inhalten und Motiven der künstlerischen Arbeit von Nadine Fraczkowski sind die an zeitgenössischer Fotografie interessierte Betrachter eigentlich bestens vertraut. Öffentliche Konzertveranstaltungen, private Interieurs, Straßen, Dächer und Markensujets großer Sportartikelhersteller. Doch anders als gewohnt liegt ihren Fotografien etwas zugrunde, so dass man bei ihnen länger, ja geradezu mit ihnen verweilen möchte. Nadine Fraczkowski belichtet die von ihr erfahrenen Lebenswelten immer so, dass der Gedanke an Gestaltung ausbleibt. Offensichtlich, scheinbar wird von ihr gar nichts gestaltet. Es funktioniert genau umgekehrt, gestaltete Realität dient sich ihr von außen an, stellt sich ihr in den Weg. Und Nadine Fraczkowski ist ansprechbar und ausgesprochen sensibel, dieser Ansprache zu begegnen und in faszinierenden Fotografien festzuhalten.


25. - 27. 11. 2008

Emma Wieslander
The Museum of Snow

Vernissage 25.11. 2008 16 - 20 Uhr
Ausstellungstage 26. - 27.11. 2008 12 - 18 Uhr

Ihre künstlerische Arbeit gründet Emma Wieslander immer wieder in Bezügen zu naturbelassener Landschaft. Dabei erforscht sie die Verhältnisse zu den Qualitäten physisch wahrnehmbarer, bildlich dargestellter und wörtlich beschriebener Landschaft. Besonders wichtige, immer wiederkehrende Themen sind: Bildtraditionen, Transformationprozeße von Dreidimensionalität in duale Dimensionen der Fläche, der Begriff von Landschaft bezogen auf seine Sichtbarkeit und seiner dynamischen Veränderung (oftmals verursacht durch kulturelle oder technologische Aktivität des Menschen) und letztlich auch der Gedanke seiner Auflösung, seines Verschwindens.
In der Serie Museum of Snow hat Emma Wieslander einzelne Schneebrocken im fotografischen Abbild ihrer selbst im wahrsten Sinne des Wortes eingefroren. Verschoben in ein imaginiertes Museum ist die Vergänglichkeit des Schnees durch die Technik der Fotografie aufgehoben. Diese transformierte Beschaffenheit des Schnees in Verbindung mit der Art und Weise wie der Schnee ausgestellt wird vermittelt einen neuen Begriff von Schnee.


28. - 30. 11. 2008

Sylvia Ballhause
Shooting himself, Shooting myself

Vernissage 28.11. 2008 16 - 20 Uhr
Ausstellungstage 29. - 30.11. 2008 12 - 18 Uhr

Aus einem privaten deutschen Archiv übernahm Sylvia Ballhause Polaroid-Fotografien, die in einem Zeitraum von 24 Jahren entstanden (1982-2006). Sie zeigen einen immer gleichen Akteur beim Vollzug des Schießens in einem Hinterzimmer. Sylvia Ballhause legt ihrer mehrteiligen Arbeit Shooting himself die immer wiederkehrende Geste des Schiessens zugrunde und konzentriert sich auf den Ausschnitt der präzise sich wiederholenden Mimik im Gesicht des Schützen.
 
Dieser Serie stellt Sylvia Ballhause ihre Fotografie Shooting myself gegenüber, auf der sie nun selbst in vergleichbarer Situation auf eine Zielscheibe mit darüber montierter, beim Schuss automatisch reagierender Kamera schießt. Dabei lag für sie der Reiz in der Erfahrung, mittels einer Waffe, eine Fotografie schießen zu können und bezieht sich so eindeutig auf Shooting himself. Bei dieser Arbeit war Sylvia Ballhause jedoch der Akt des Schießens wichtiger als das ‚geschossene‘ Foto. Eine zweite Kamera nimmt deshalb ‚analog‘ die Szene auf. Der Raum wird dabei als Bühne benutzt, die Figur wird künstlich verwandelt.


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